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	<title>Stefan Groth</title>
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		<title>Presseinformation: Weitere DFG-Förderung für Göttinger Forschergruppe „Kulturelles Eigentum“</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 10:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Groth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Wissenschaftler untersuchen die Verwandlung von Kultur in ökonomische Güter</strong><br />
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<p>(pug) Die Göttinger Forschergruppe „Die Konstituierung von Cultural Property“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere drei Jahre mit insgesamt mehr als zwei Millionen Euro gefördert. Die Wissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen den Begriff des kulturellen Eigentums aus verschiedenen Blickwinkeln: Kann jemand Eigentumsrechte an Traditionen oder an traditionellen Ausdrucksformen besitzen? Wer darf religiöse Zeichen &#8230; <a href="http://www.stefangroth.com/2011/04/presseinformation-weitere-dfg-forderung-fur-gottinger-forschergruppe-%e2%80%9ekulturelles-eigentum%e2%80%9c/" class="read_more">Read more</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wissenschaftler untersuchen die Verwandlung von Kultur in ökonomische Güter</strong><br />
<a href="http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=3834">http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=3834</a></p>
<p>(pug) Die Göttinger Forschergruppe „Die Konstituierung von Cultural Property“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere drei Jahre mit insgesamt mehr als zwei Millionen Euro gefördert. Die Wissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen den Begriff des kulturellen Eigentums aus verschiedenen Blickwinkeln: Kann jemand Eigentumsrechte an Traditionen oder an traditionellen Ausdrucksformen besitzen? Wer darf religiöse Zeichen nutzen und vermarkten? Wer besitzt die Rechte, Kulturerbe-Stätten zu bewirtschaften? Diese und viele weitere Fragestellungen rund um cultural property untersucht eine interdisziplinäre Gruppe von Forscherinnen und Forschern der Kultur-, Sozial-, Rechts-, Agrar- und Wirtschaftswissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr. Regina Bendix vom Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie.</p>
<p>Anhand ethnographischer Studien in Europa und Südostasien erforschen die Wissenschaftler verschiedene Prozesse der Inbesitznahme kultureller Güter und Ausdrucksformen. Parallel dazu untersucht die Gruppe vorhandene Rechtsinstrumente und arbeitet an Gesetzentwürfen, die die Nutzung und Vermarktung von kulturellem Eigentum regeln. „Neben wirtschaftlichen Interessen ist cultural property auch deshalb besonders brisant, weil ihm gleichzeitig eine identitätsstiftende Wirkung zugesprochen wird. Menschen – auch gerade in marginalen Gruppen – werden sich dieses Phänomens bewusst und nutzen es, um sich neu zu positionieren“, erläutert Prof. Bendix. In der zweiten Förderperiode widmen sich die Wissenschaftler zusätzlichen Themen wie zum Beispiel dem Bereich der geographischen Indikationen, über die kulturelle Eigentumsansprüche für regionale Nahrungsmittel und Rezepturen verwirklicht werden. Ein weiteres Forschungsgebiet ist die oft heftig umstrittene Rückführung kultureller Güter aus musealen Sammlungen in die Herkunftsländer und -kulturen. In zwei übergreifenden Teilprojekten befassen sich die Wissenschaftler zum Einen mit einer Gesamtschau des mit Kultur befassten Völkerrechts, zum Anderen wird besonderes Augenmerk auf die Frage von moralischen Einstellungen gerichtet, die die Aushandlungen von Cultural Property-Rechten prägen. </p>
<p>Vom 15. bis 17. Juni 2011 stellen die Wissenschaftler auf einer Tagung mit dem Titel „The Constitution of Cultural Property: Interim Conclusions“ in Göttingen ihre bisherigen Forschungsergebnisse vor. Weitere Informationen sind im Internet unter <a href="http://www.uni-goettingen.de/de/86656.html ">www.uni-goettingen.de/de/86656.html</a> zu finden. </p>
<p>In einem Sammelband haben die Forscher zudem erste Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlicht. Der Band kann über den Universitätsverlag Göttingen bestellt oder unter <a href="http://www.uni-goettingen.de/de/193836.html">www.uni-goettingen.de/de/193836.html</a> kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.</p>
<p><strong>Kontaktadresse:</strong><br />
Prof. Dr. Regina Bendix<br />
Georg-August-Universität Göttingen<br />
Philosophische Fakultät – Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie<br />
Friedländer Weg 2, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-5351, Fax (0551) 39-22232<br />
E-Mail: <a href="mailto:rbendix@gwdg.de">rbendix@gwdg.de</a><br />
Internet: <a href="http://www.kaee.uni-goettingen.de">http://www.kaee.uni-goettingen.de</a></p>
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		<title>Die Konstituierung von Cultural Property: Forschungsperspektiven</title>
		<link>http://www.stefangroth.com/2010/10/die-konstituierung-von-cultural-property-forschungsperspektiven/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 14:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Groth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publications]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><span>Regina Bendix, Kilian Bizer, Stefan Groth (Hg.)</span></p>
<p><span>Göttinger Studien zu Cultural Property, Band 1. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen 2010, 320 Seiten, Softcover, 30,00 EUR<br />ISBN 978-3-941875-61-6</span>
<p />
<a href="http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2010/GSCP1.pdf"></a></p>
<p>Kann Eigentum an Kultur sinnvoll sein? Das Interesse, Cultural Property dem Markt zuzuführen oder dies zu verhindern und hierdurch kollektiven oder individuellen, ideologischen oder ökonomischen Gewinn zu schaffen, gestaltet sich unter den stark divergierenden Bedingungen, die Akteure in einer postkolonialen, &#8230; <a href="http://www.stefangroth.com/2010/10/die-konstituierung-von-cultural-property-forschungsperspektiven/" class="read_more">Read more</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Regina Bendix, Kilian Bizer, Stefan Groth (Hg.)</span></p>
<p><span>Göttinger Studien zu Cultural Property, Band 1. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen 2010, 320 Seiten, Softcover, 30,00 EUR<br />ISBN 978-3-941875-61-6</span>
<p />
<a href="http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2010/GSCP1.pdf"><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; border: 0px initial initial;" src="http://www.univerlag.uni-goettingen.de/media/isbn-978-3-941875-61-6/cover-200.jpg" alt="" width="200" height="283" /></a></p>
<p>Kann Eigentum an Kultur sinnvoll sein? Das Interesse, Cultural Property dem Markt zuzuführen oder dies zu verhindern und hierdurch kollektiven oder individuellen, ideologischen oder ökonomischen Gewinn zu schaffen, gestaltet sich unter den stark divergierenden Bedingungen, die Akteure in einer postkolonialen, spätmodernen Welt vorfinden. Die interdisziplinäre DFG-Forschergruppe zur Konstituierung von Cultural Property beleuchtet diese seit einigen Jahren in der Öffentlichkeit mit wachsender Brisanz verhandelte Frage. Die Forschergruppe fragt nach der Konstituierung von Cultural Property im Spannungsfeld von kulturellen, wirtschaftlichen, juristischen und hiermit auch gesellschaftspolitischen Diskursen. Dies bedingt auch die in dieser fokussierten Form neue Zusammenarbeit von Fachwissenschaftler/innen aus Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Die Unterschiedlichkeit des disziplinären Zugriffs auf einen Forschungsbereich zeigt sich in den in diesem Band vermittelten ersten Ergebnissen aus der laufenden Forschung genauso deutlich wie die Notwendigkeit, disziplinäre Standpunkte in gemeinsamer Arbeit zusammenzuführen, um den Konstituierungsprozess von Cultural Property zu verstehen.  Der erste Teil versammelt Beiträge, die den Zusammenhang zwischen Heritage Praxen und der Formierung von Interessen an Cultural Property anhand von Fallstudien aus Indonesien, Kambodscha und Deutschland  beleuchten. Im zweiten Teil werden existierende Parameter des Schutzes von Cultural Property aus der Sicht von Völkerrecht, Verfügungsrecht und visueller Anthropologie untersucht. Der dritte Teil widmet sich Erkenntnissen aus internationalen Verhandlungsprozessen und ein vierter Abschnitt zeigt unterschiedliche Forschungsperspektiven auf Cultural Property.</p>
<p>Der Band kann auf den <a href="http://www.univerlag.uni-goettingen.de/content/list.php?cat=serial&#038;show=Göttinger+Studien+zu+Cultural+Property">Seiten des Göttinger Universitätsverlages</a> bestellt werden und ist zudem unter einer Creative Commons Lizenz <a href="http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2010/GSCP1.pdf">als PDF</a> verfügbar.</p>
<p><em>Gedruckt mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).</em></p>
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